Depressionen

 

- geben einem das Gefühl als wäre das Leben mit einem schwarzen Vorhang umhüllt.

Depressionen können aber behandelt werden und der Vorhang, zwar langsam aber doch, Stück für Stück wieder geöffnet werden.

Depressionen können

jeden Treffen.

Es ist kein Zeichen von Schwäche oder Faulheit und es handelt sich dabei auch nicht um ein Stimmungstief.

 

Was sind Depressionen?

Depressionen sind psychische Störungen, bei denen

- die Beeinträchtigung der Stimmung,

- Niedergeschlagenheit,

- Interesseverlust und

- zahlreiche körperliche Beschwerden wesentliche Merkmale sind.

Die Erkrankung erstreckt sich über einen längeren Zeitraum und verbessert sich ohne Behandlung meist nicht von alleine.

Im ICD-10 zählen Depressionen zu den affektiven Störungen, darin ist folgendes zu lesen:

"Diese Gruppe enthält Störungen deren Hauptsymptome in einer Veränderung der Stimmung oder der Affektivität entweder zur Depression - mit oder ohne begleitende(r) Angst - oder zur gehobenen Stimmung bestehen. Dieser Stimmungswechsel wird meist von einer Veränderung des allgemeinen Aktivitätsniveaus begleitet. Die meisten anderen Symptome beruhen hierauf oder sind im Zusammenhang mit dem Stimmungs- und Aktivitätswechsel leicht zu verstehen. Die meisten dieser Störungen neigen zu Rückfällen. Der Beginn der einzelnen Episoden ist oft mit belastenden Ereignissen oder Situationen in Zusammenhang zu bringen."

Was passiert im Gehirn?

Im Gehirn befinden sich Nervenzellen, welche über verschiedene Substanzen, die Signale von Zelle zu Zelle übertragen. Diese Substanzen nennt man auch Neurotransmitter, welche bei gesunden Personen in einem Gleichgewicht sind.

Bei Betroffenen kommt genau dieses Gleichgewicht ins Wanken, so dass manche Substanzen zu wenig vorhanden sind und somit an den Verbindungsstellen, auch Synapsen genannt, eine geringere Konzentration vorweisen. 

Zu den Neurotransmittern zählen beispielsweise Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Deren Konzentration ist maßgeblich bei der Entstehung einer depressiven Symptomatik. Bei Depressiven ist der Spiegel der genannten Neurotransmitter im Vergleich zu Gesunden niedriger.

 

 

Wie werden Depressionen behandelt?

Bei der Behandlung kommen in erster Linie zwei Therapieformen zum Einsatz:

- Medikamente

- Psychotherapie

 

Der oben beschriebene Mangel an Neurotransmittern kann durch Antidepressiva teilweise ausgeglichen werden. Damit kommt es im Besten Fall zum Abklingen der Symptomatik. Erfahrungsgemäß führen Antidepressiva zu einer Verbesserung, so dass Betroffene wieder handlungsfähiger werden und die Stabilität für eine Psychotherapie haben.

Medikamente können unterstützend sein, aber Konflikte und Schwierigkeiten nicht lösen.

In den meisten Fällen ist eine Kombination aus Antidepressiva und Psychotherapie am nötig.

Wenn Sie sich hier selbst wiederfinden, scheuen Sie sich nicht, mich zu kontaktieren. Bei einem unverbindlichen Erstgespräch können Sie sich einen ersten Eindruck verschaffen und im Anschluss in Ruhe überlegen, ob Sie eine Therapie beginnen möchten.

Praxisadressen: 

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